Wie wäre es, die Menschen als Mosaik von Widersprüchen zu betrachten?

Jörg Scheller analysiert die Tücken der Identitätspolitik – und präsentiert einen kreativen Gegenentwurf

Tilman Asmus Fischer

Ob «Black Lives Matter» oder Gender- Mainstreaming – die Auseinandersetzungen um identitätspolitische Programme erhitzen auf vielfältige Weise die Gemüter. Zudem führt die Überbetonung einzelner Identitätsmarker und daraus abgeleiteter Communitys zu einer Untergrabung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

In diese angespannte Debattenlage hinein schreibt der Zürcher Kunsthistoriker – und um ihn nicht auf diese Identität festzulegen: Journalist, Musiker und Fitnesstrainer – Jörg Scheller seinen Essay «Identität im Zwielicht». Weder eine Apologie noch eine Verdammung von Identitätspolitik ist seine Sache, vielmehr Klärung, Unterscheidung und (im besten Sinne polemische) Kritik.

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Erschienen in: Neue Zürcher Zeitung, 22. Juli 2021, S. 31 (internationale Ausgabe: 23. Juli 2021).

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